Wenn ein Song das Potenzial dazu hat, zu einer der ganz großen Balladen unserer Zeit zu werden, dann ist es das emotional-raue, tief berührende Jar Of Hearts von CHRISTINA PERRI, mit dem die junge Amerikanerin binnen kürzester Zeit zu einem der heiß umworbensten Acts der Musikszene avancierte. Es ist schließlich noch gar nicht lange her, da arbeitete die 25-jährige Ausnahemusikerin tagsüber in einem Café in Los Angeles und verarbeitete nachts ihr (Liebes-)Leben in mal emotionalen, mal aufbrausenden Pop-Songs. Einer davon gelangte über eine Freundin in die Hände der Tanzchoreografin der TV-Show „So You Think You Can Dance“, die eine ihrer Choreografien mit PERRIs Jar Of Hearts untermalte. Der Track schoss daraufhin direkt in die Top 10 der US iTunes Charts – der Startschuss für CHRISTINA PERRIs selbstgemachte Bilderbuchkarriere. Diese überwältigende Resonanz führte dazu, dass die sympathische Sängerin ihren Hit kurz darauf live in der beliebten Tanz-Show performen sollte. Seither hat sich Jar Of Hearts allein in den USA über 2,5 Millionen Mal verkauft, schoss auf Platz 4 der UK-Charts und auf Platz 1 der UK Airplay-Charts. Und auch PERRIs Debütalbum wurde ein voller Erfolg: lovestrong. stieg sensationell auf Platz 4 der US Billboard Charts ein und erzielte Top Ten-Platzierungen in UK, Irland und Australien!
Es ist die bittersüße Leidenschaft in CHRISTINA PERRIs Musik, die ihr wortwörtlich über Nacht eine gewaltige Heerschar an Fans beschert hat. Ihre unwiderstehliche Faszination bezieht PERRI schließlich aus dem wundersamen musikalischen Spannungsfeld, in dem sich ihre Songs bewegen: Erst verzaubert sie den Hörer mit einer aufwühlenden Piano-Ballade, um ihn im nächsten Moment mit einer lässigen Uptempo-Pop-Nummer aus den Träumen zu reißen. Ein Kontrast, der sich auch im Tattoo-übersäten grazilen Körper der hübschen Amerikanerin widerspiegelt.
Auch zwischen Musik und Lyrics gibt es bei CHRISTINA PERRI mitunter Reibungen, wie das klanglich herzerwärmende Jar Of Hearts beweist, dessen Inhalt dann doch eher herzzerreißend ist: Die Powerfrau singt von einer verflossenen Liebe, die ihr einst das Herz brach, nur um ihr kurze Zeit später erneut Avancen zu machen. Ein zweites Mal jedoch ließ sie sich nicht auf den Herzensammler ein, sondern verarbeitete ihren Schmerz lieber in jenem Song, der ihr letztlich zum großen Durchbruch als Künstlerin verhelfen sollte: „You’re gonna catch a cold / From the ice inside your soul. So don’t come back for me / Who do you think you are?“ ruft sie ihrem ehemaligen Lover mit fester, selbstbewusster Stimme hinterher, die allerdings nicht verschleiern kann, dass ihr Herz einige Narben davongetragen hat.
Doch Narben machen stark – kein Wunder also, dass die wohl spannendste Newcomerin des Jahres ihr Debütalbum auf den Titel lovestrong. getauft hat, dessen Punkt am Ende vielleicht mehr sagt als tausend Worte.
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»A Thousand Years«
Christina Perri über ihren Beitrag zum »Twilight - Breaking Dawn« Soundtrack